Indians Nita’s Neufundländer

  Züchter im   VND/VDH/FCI

untitled1


19.01.2012
Home
Aktuelles
Über uns
unsere Neufi's
Shyla's Ausstellungen
Unvergessen
Welpen
Würfe
Der Neufundländer
Erziehung
Gesundheit
FCI-Standard
Hundisches
Kontakt/Gästebuch
Links
Impressum

Das gesunde Hundegebiss...klick hier


Auf dieser Seite lesen Sie über die häufigsten Erkrankungen, die ein Neufundländer vererben kann. Durch eine gesunde Auswahl der Zuchttiere kann man als Züchter diesen entgegenwirken, doch leider sind Erbkrankheiten trotzdem nicht auszuschliessen. Bedenke “Unsere Tiere sind Lebewesen”  und kein Gegenstand, wie leider von unseren Gesetzgebern behauptet wird.

1lauft
2lauft

Auf dem Gebiet Genetik, sind unsere Wissenschaftler in ihren Forschungen bereits ein gutes Stück voran gekommen. Aus diesem Grunde sind auch folgende Untersuchungen in den meisten Zuchtverbänden Pflicht

©Copyright

Simone Mackeben 2003-2012

Gelenkerkrankungen HD / ED

Nierenerkrankung Cystinurie

Herzerkrankungen

Zu den Herzerkrankungen empfehle ich hier eine Seite für Tierbesitzer, die sich über die am häufigsten auftretenden Krankheiten informieren möchten

Kleintierklinik der Universität München (Bereich Tierkardiologie)

©Indians Nita’s

Ranking-Hits
Verein von Neufundländer-Freunden und Züchtern in Deutschland e.V.

Gelenkerkrankungen beim Neufundländer

Hüftgelenksdysplasie-HD

Angeborene Mangelentwicklung (Abflachung) der Hüftgelenkpfanne, mit der Gefahr eines Austritts des Hüftkopfes, meist beidseitig. In den meisten Fällen wird dieser Defekt über die Eltern vererbt. Doch diese Erkrankung kann durchaus auch erworben werden. Fehler bei der Ernährung, sowie Überbeanspruchung der Gelenke (häufiges Treppen Steigen etc.) im Junghundalter, können eine HD herbeiführen.

Von den einzelnen Verbänden, wird bei den Zuchttieren eine entsprechende Röntgenuntersuchung (beim Neufundländer Mindestalter 18 Monate) vorgeschrieben. Diese Ergebnisse werden von den zuständigen rassespezifischen Auswertungsstellen wie folgt beurteilt:

HD-A 1 o. 2 Frei

HD-B 1 o. 2 Verdacht

HD-C 1 o. 2 Leicht

HD-D 1 o. 2 Mittel

HD-E 1 o. 2 Schwer

Ellenbogengelenksdysplasie-ED

Das Kürzel ED setzt sich aus vier Fehlbildungen zusammen:

1.OCD-Osteochondrosis dissecans Knochennekrose, evtl. mit Herauslösung eines Knochen- und Knorpelstücks aus der Gelenkfläche, sowie Bildung eines freien Gelenkkörpers (häufigste Beschwerde beim Neufundländer)

2.IPA-Isolierter processus anconaeus loser Krümmungsfortsatz des Ellenbogenhöckers

3.FPC-Fragmentierter processus coronoideus gebrochener innerer Kronenfortsatz

4.Arthrose Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei einem Missverhältnis zwischen Beanspruchung und Beschaffenheit bzw. Leistungsfähigkeit der einzelnen Gelenkanteile und -gewebe entsteht (Form-Funktions-Problem)

Diese vier Beschwerden können sowohl einzeln, als auch kombiniert auftreten.

Wie bei der HD, wird der Grad einer evtl. Erkrankung anhand einer Röntgenuntersuchung ausgewertet.

Grad 0 keine Arthrose sichtbar

Grad I minimale Arthrose

Grad II mäßige Arthrose

Grad III schwere Arthrose

Nierenerkrankung

Cystinurie ( Quelle:Laboklin)

Die Cystinurie ist eine autosomal-rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung mit Transportstörung bestimmter Aminosäuren (Eiweißbausteine) im Darmepithel und proximalen Nierentubulus. Die Harnsteine, die die klinischen Symptome verursachen, treten schon im Alter von 4 - 6 Monaten auf.
Der genetische Defekt, der zur Cystinurie führt ist bekannt. Mit Hilfe des DNA-Tests kann der Erbfehler unmittelbar nachgewiesen werden. Dies ermöglicht uns einen sehr sicheren DNA-Test zum Nachweis sowohl von erkrankten als auch von gesunden Hunden. Mit Hilfe des Tests können aber auch klinisch unauffällige Anlageträger identifiziert werden, die diese Erkrankung in der Population weiter verbreiten können, aber mit üblichen Laboruntersuchungen nicht aufgedeckt werden können.

Warum ist es sinnvoll auf Cystinurie zu testen?

Gerade durch eine Zucht mit klinisch unauffälligen Anlageträgern wird das betroffene Gen unbemerkt in der Population weiterverbreitet und das Risiko von auftretenden Erkrankungen stark erhöht.

Wie funktioniert der Test?

Der Genabschnitt, der den Erbfehler trägt, wird mittels der sog. Polymerase-Kettenreaktion zunächst vervielfältigt. Anschließend wird über den sog. Genetic Analyzer automatisch die Gensequenz entschlüsselt und der die Cystinurie verursachende Erbfehler direkt sichtbar gemacht. Dies ermöglicht eine sehr hohe Testsicherheit.